Nicht jeder kann automatisch an jeder Studie teilnehmen. Für alle klinische Studien gelten sogenannte Ein- und Ausschlusskriterien, die genau beschreiben, wer teilnehmen darf – und wer nicht¹.
Typische Ausschlusskriterien können sein:
- Bestimmte Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen
- Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber dem Prüfmedikament oder Hilfsstoffen
- Schwangerschaft oder Stillzeit
- Gleichzeitige Teilnahme an einer anderen klinischen Studie
- Medikamente, die die Studienergebnisse beeinflussen könnten
- Akute Infekte oder instabile Gesundheitszustände
- Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen
Ausschlusskriterien sind wichtig für die Sicherheit
Ausschlusskriterien sorgen dafür, dass niemand gefährdet wird – zum Beispiel durch Vorerkrankungen, Allergien oder eine Schwangerschaft. Die genauen Kriterien werden im sogenannten Studienprotokoll festgelegt und vor Studienbeginn geprüft².